Die collagierten Karten und Stadtpläne nutzen die Praxis des “détournement“, ein Begriff, der ca. 1955 seitens der Situationistische Internationale (S.I.) in die Kunstwelt eingeführt wurde. Dabei geht es darum, bestehende Elemente einer bereits existierenden Vorlage neu zu arrangieren oder zu überschreiben. Auch die 1654 in Madeleine de Scudéry´s Roman "Clélie" verwendete "Carte de Tendre", eine allegorische "Karte der Gefühle", ist hierbei eine Referenz.
Tina Born verwendet in ihren collagierten Karten und Stadtplänen größtenteils Zitate, Fragmente aus Literatur, Film, Philosophie und Wissenschaft, sowie Songtexten. In einigen Karten werden zu den Textcollagen auch Zeichnungen hinzugefügt, so daß es zu einer Art Schichtung unterschiedlicher Ebenen kommt.

  • Ansicht ow

    2011
    Zeichnung, Fotokopie, Buchtextstreifen auf Stadtplan
    80 x 60 cm

  • Ansicht ow

    2011
    Zeichnung, Fotokopie, Buchtextstreifen auf Stadtplan
    80 x 60 cm
    (Detail)

  • Ansicht ow

    2011
    Zeichnung, Fotokopie, Buchtextstreifen auf Stadtplan
    80 x 60 cm
    (Detail)

  • Ansicht ow

    2011
    Zeichnung, Fotokopie, Buchtextstreifen auf Stadtplan
    80 x 60 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht bp

    2011
    Laserdruck Textstreifen auf Stadtplan
    140 x 165 cm
    (Detail)

  • Ansicht gj

    2011
    Stadtplan
    25 x 32 cm